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Hammer-Einsatz an der Brenner Autobahn

LST-Hydraulikhämmer
Hammer-Einsatz an der Brenner Autobahn

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Die Anschlussstelle Patsch der Brenner Autobahn A 13 wird derzeit ertüchtigt, damit die Auffahrt in Richtung Innsbruck sicherer wird und es zu weniger Rückstaus kommt. Bei den umfangreichen Umbauarbeiten sind zwei große Hydraulikhämmer der LST Equipment GmbH im Einsatz.

Die Autobahnauffahrt ist die letzte im Bundesland Tirol, die statt eines Beschleunigungsstreifens noch eine Stopp-Einfahrt hat. Die österreichische Infrastrukturgesellschaft ASFINAG investiert nun 7 Mio. Euro, um dies zu ändern und das Einfädeln in den fließenden Verkehr zu erleichtern. Erreicht wird dies durch eine Verschiebung der Rampen in Richtung Hang, wozu im ersten Schritt ein großer Teil des bestehenden Hanges weichen muss. Mit dem Abtrag von 30.000 m3 Fels und weiteren 40.000 m3 Lockergestein wurde die Plattner & Co Kalkwerk Zirl in Tirol GmbH & Co. KG beauftragt. Das Unternehmen ist spezialisiert auf den Abbruch von Wohngebäuden, Industrie- und Brückenbauwerken und erledigt die Arbeiten maschinell oder per Sprengung. Bei dieser Maßnahme werden aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Autobahn zwei Hydraulikhämmer von LST Equipment zum Abtrag des Gesteins verwendet. Das Modell XB 3100 mit einem Einsatzgewicht von 3.100 kg ist auf Trägergeräte von 27 bis 50 t abgestimmt, das Modell XB 4100 hat ein Einsatzgewicht von 4.000 t und eignet sich für Bagger bis 63 t.

Beide Hämmer sind mit einem intelligenten Schlagsystem ausgestattet, das Schlagkraft und Schlagfrequenz automatisch und stufenlos dem zu bearbeitenden Material anpasst. Um Vibrationen und Geräusche zu reduzieren, hat das Gehäuse keinen Kontakt zum Schlagwerk. Zahlreiche Dämpfer sowie schwingungsabgekoppelte Zuganker erhöhen die Lebensdauer der Hämmer und schützen auch das Trägergerät. „Baustellen wie diese haben einen eng gestrickten Zeitplan, in Patsch sollen die Arbeiten bereits im November 2018 abgeschlossen sein. Das geht nur, wenn Maschine und Werkzeug tadellos funktionieren“, sagt LST-Geschäftsführer Ekkehard Gränz. Kein Wunder, dass sich die Firma Plattner für die Hydraulikhämmer aus Zwickau entschieden hat, stehen sie dank ihrer Verarbeitungsqualität doch für geringe Ausfallzeiten, hohe Produktivität und niedrige Wartungskosten.